Was die Bibel über Gott, die Natur und die Menschen zu sagen hat

Die Natur wurde von Gott erschaffen

Frag die Tiere, sie werden dich lehren. Frag die Vögel am Himmel, sie verraten es dir. Richte deine Gedanken auf die Erde, sie wird dich unterweisen. Auch die Fische im Meer werden es dir erzählen. Sie alle wissen, dass der Herr sie geschaffen hat. Denn das Leben eines jeden Geschöpfes und der Atem jedes Menschen liegt in seiner Hand. – Hiob 12:7–10

Ihm gehören die Tiefen der Erde, und die höchsten Berge sind sein. Das Meer gehört ihm, denn er hat es erschaffen. Seine Hände haben das trockene Land geformt. – Psalm 95:4–5

Durch ihn wurde alles geschaffen, was ist. Es gibt nichts, was er, das Wort, nicht geschaffen hat. — Johannes 1:3

 

Man kann die Kraft und Weisheit Gottes in der Natur erkennen.

Hör dir das an, Hiob! Steh still und betrachte, was Gott Wunderbares tut! Begreifst du, wie Gott all diese Dinge regelt und wie er den Blitz aus den Wolken hervorzucken lässt? Durchschaust du, wie die Wolken am Himmel dahinschweben? Kannst du die Wunder fassen, die Gott in seiner vollkommenen Weisheit tut? – Hiob 37:14–16

Der Himmel verkündet die Herrlichkeit Gottes und das Firmament bezeugt seine wunderbaren Werke. – Psalm 19:2

Blickt zum Himmel hinauf und schaut. Wer hat erschaffen, was ihr da seht? Er bestimmt die Zahl der Sterne, die aufgehen und nennt jeden bei seinem Namen. Durch seine große Kraft und die Fülle seiner Macht fehlt keiner von ihnen. – Jesaja 40:26

Seit Erschaffung der Welt haben die Menschen die Erde und den Himmel und alles gesehen, was Gott erschaffen hat, und können daran ihn, den unsichtbaren Gott, in seiner ewigen Macht und seinem göttlichen Wesen klar erkennen. – Römer 1:20

Herr, welche Vielfalt hast du geschaffen! In deiner Weisheit hast du sie alle gemacht. Die Erde ist voll von deinen Geschöpfen. Da ist der Ozean, groß und weit, in dem es von Leben aller Art wimmelt, von großen und kleinen Tieren. – Psalm 104:24

 

Gott und die Natur stehen in einer lebendigen Beziehung zueinander

Der Himmel verkündet die Herrlichkeit Gottes und das Firmament bezeugt seine wunderbaren Werke. – Psalm 19:2

Er liebt, was gerecht und gut ist, und seine Gnade (unfehlbare Liebe) erfüllt die Erde. – Psalm 33:5 –

Du sorgst für das Land, du machst es reich und fruchtbar: So lässt du das Korn für die Menschen wachsen. Gott, deine Bäche sind immer voll Wasser; du feuchtest die Furchen und ebnest die Schollen, du tränkst die Felder mit Regengüssen und segnest, was auf ihnen sprießt. … Die Steppe füllt sich mit üppigem Grün, die Hügel hallen wider von Freudenrufen. Die Weiden schmücken sich mit Herden, die Täler hüllen sich in wogendes Korn – alles ist voll Jubel und Gesang. — Psalm 65:10-11,13-14

Der Herr ist gut zu allen Menschen und barmherzig zu seiner ganzen Schöpfung. — Psalm 145:9

Die wilden Tiere auf den Feldern werden mir danken, ebenso die Schakale und Strauße, weil ich meinem erwählten Volk Wasser in der Wüste und Ströme in der Einöde schaffe, damit es zu trinken hat. Ja, ich will in der Wüste Quellen entspringen lassen, damit mein auserwähltes Volk sich erfrischen kann. –Jesaja 43:20

Du hast den Himmel gemacht, das Firmament und die Sterne, die Erde und alles, was auf ihr lebt und das Meer und alles, was darin ist. – Nehemia 9:6

Schaut die Vögel an. Sie müssen weder säen noch ernten, noch Vorräte ansammeln, denn euer himmlischer Vater sorgt für sie. – Matthäus 6:26

 

Gott erwartet von uns, dass wir uns um die Natur kümmern

Da sprach Gott: “Wir wollen Menschen schaffen nach unserem Bild, die uns ähnlich sind. Sie sollen über die Fische im Meer, die Vögel am Himmel, über alles Vieh, die wilden Tiere und über alle Kriechtiere herrschen.” – 1. Mose 1:26

Das Land … gehört mir. Ihr seid nur Fremde und Gäste, die in meinem Land leben. – 3. Mose 25:23

Der Gottesfürchtige sorgt für das Wohl seiner Tiere. – Sprüche 12:10

 

Die Vernachlässigung Seiner Schöpfung missfällt Gott

Sie haben sie zum Ödland gemacht. Traurig und verlassen liegt das Land vor mir, weil niemand es sich zu Herzen gehen lassen hat. – Jeremia 12:11

Den Hirten von Israel, die nur für ihr eigenes Wohl sorgen, wird es schlecht ergehen. Ist es nicht Aufgabe der Hirten, für ihre Herde zu sorgen? Ihr trinkt die Milch, tragt die Wolle und schlachtet die gemästeten Tiere, aber um die Herde kümmert ihr euch nicht. – Hesekiel 34:2-3

Reicht es euch nicht, die besten Weiden für euch zu haben? Müsst ihr auch noch den Rest zertrampeln? Reicht es euch nicht, das beste Wasser für euch zu haben? Müsst ihr das restliche mit euren Füßen verschmutzen? – Hesekiel 34:18

 

Wenn wir uns nicht um unseren Planeten kümmern, werden wir die Konsequenzen dafür zu tragen haben

Die Erde ist niedergeschlagen und verblüht, die ganze Welt liegt verwelkt und verbraucht da, auch die Angesehenen der Völker der Erde sind erschöpft. Die Erde ist durch das gottlose Handeln der Menschen entstellt, denn sie haben das Gesetz übertreten, die Gebote und den alten Bund gebrochen. Deshalb wird die Erde von einem Fluch aufgefressen und ihre Bewohner müssen es büßen. – Jesaja 24:4–6

Du wirst deine Propheten und alle, die zu dir gehören, belohnen, alle, die deinen Namen fürchten, vom Geringsten bis zum Größten. Und du wirst alle vernichten, die Vernichtung über die Erde gebracht haben. –  Offenbarung 11:18

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